Allgemeine Informationen

Entstehung, Aufgaben und Teilnehmer des Konsortiums

Das Konsortium Baden-Württemberg ist ein Zusammenschluss baden-württembergischer Hochschulbibliotheken mit dem Ziel des kosteneffektiven Erwerbs von Nutzungsrechten an elektronischen Informationsressourcen. Es entstand zu Beginn des Jahres 1999 im Zuge der Inbetriebnahme des landesweiten Dienstes ReDI (Regionale Datenbankinformation Baden-Württemberg), der aus Mitteln der Zukunftsoffensive Junge Generation des Landes finanziert wurde. Das Konsortium richtet sich an alle wissenschaftlichen Bibliotheken im Geschäftsbereich des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Zur Zeit nehmen neun Universitätsbibliotheken, zwei Landesbibliotheken, sechs Bibliotheken von Pädagogischen Hochschulen, 21 Fachhochschulbibliotheken, fünf Bibliotheken von Kunst- und Musikhochschulen und die Duale Hochschule Baden-Württemberg (8 Standorte und 4 Campus) am Konsortium teil. Derzeit werden 17 Datenbanken aus den Bereichen der Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie der sog. STM-Fächer aus Zentralmitteln des Landes finanziert. Darüber hinaus wird noch eine Reihe von Datenbanken, E-Books und E-Journals im Rahmen von sog. Subkonsortien eingekauft, in deren Rahmen einzelne Teilnehmerbibliotheken des Konsortiums elektronische Informationsquellen mit eigenen, lokalen Mitteln gemeinschaftlich erwerben. Das Konsortium Baden-Württemberg arbeitet mit anderen Regionalkonsortien zusammen und ist über die Universitätsbibliothek Freiburg in der überregionalen Arbeitsgemeinschaft der deutschsprachigen Konsortien GASCO vertreten. Engere Kooperationen bestehen im Rahmen von Konsortialerwerbungen mit den bayerischen und sächsischen Bibliotheken.

Übersicht über die Konsortialbibliotheken

I. Hochschulen in staatlicher Trägerschaft

II. Landesbibliotheken

Nationallizenzen

Um die Versorgung mit elektronischer Fachinformation an deutschen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und wissenschaftlichen Bibliotheken nachhaltig zu verbessern, finanziert die Deutsche Forschungsgemeinschaft seit 2004 den Erwerb von Nationallizenzen. Mit dem Projekt Nationallizenzen werden digitale Medien in das Programm der überregionalen Literaturversorgung im Rahmen des Sondersammelgebietsplans der Deutschen Forschungsgemeinschaft einbezogen.

Allgemeine Informationen zu den Nationallizenzen

Liste der Produkte, die im Rahmen der Nationallizenzen zur Verfügung stehen

Informationen zu Metadaten der Nationallizenzen

Allianzlizenzen - Nationale Konsortien

Mit der Schwerpunktinitiative „Digitale Information“ haben Alexander von Humboldt-Stiftung, Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Deutscher Akademischer Austausch Dienst (DAAD), Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Leibniz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft und Wissenschaftsrat im Sommer 2008 eine gemeinsame Initiative zur Verbesserung der Informationsversorgung in Forschung und Lehre gestartet. Die Laufzeit der Initiative ist von 2008 bis 2012.

Allgemeine Informationen Schwerpunktinitiative "Digitale Information"

Grundsätze für den Erwerb DFG-geförderter überregionaler Lizenzen

Informationen zur Zukunft der Nationallizenzen und zu den Allianzlizenzen (Vortrag von Frau Dr. Ursula Stanek)

Verteilte Authentifzierung, Autorisierung und Rechteverwaltung (AAR)

Das Ziel des Projektes Verteilte Authentifizierung, Autorisierung und Rechteverwaltung (AAR) war es, dem Nutzer Zugriff auf lizenzierte Ressourcen auf verteilten Dokumentenservern zu ermöglichen, ohne dass er sich mehrfach authentifizieren bzw. autorisieren muss. Auf der Basis des Internet2 Projektes Shibboleth hat die Universitätsbibliothek Freiburg im Rahmen von vascoda einen Dienst aufgebaut, der an die nationalen Anforderungen angepasst ist. Partner bei der dazu notwendigen Gründung einer bundesweiten Föderation DFN-AAI ist das Deutsche Forschungsnetz e.V., Berlin.

Das Projekt „Verteilte Authentifzierung, Autorisierung und Rechteverwaltung (AAR)“ wurde im Rahmen von vascoda vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.